„Die Frauen von Troja: Tochter des Sturms“ – Emily Hauser

Mich hat der trojanische Krieg schon immer interessiert. Im Lateinunterricht musste ich Texte übersetzen, die den Kampf mit Achilles großer Schwachstelle als Thematik hatten.

Ich habe schon viele historische Romane über den Krieg von Troja gelesen, doch Emily Hausers Roman „Die Frauen von Troja: Tochter des Sturms“ ist wie kein anderer! Dieser Roman bildet den ersten Band in einer herausragenden Trilogie.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die kurzen in kursiven Schrifttypus gehaltenen Kapitel, die die Geschehnisse in Troja aus der Sicht der Götter im Olymp beschreiben. Die Götter haben ebenso wie die Sterblichen Eigenheiten und vertreiben sich ihre Zeit mit Intrigen und Manipulation. Wettbewerbe, Spiele und Zwietracht stehen hier an der Tagesordnung.

Die erste Hälfte dieses Buches habe ich regelrecht verschlungen. Ich bekam richtige Panik, als ich dachte, dass der Inhalt viel zu schnell voranschritt und es unmöglich wäre, die gesamte Geschichte innerhalb der wenig verbleibenden Seiten zu erzählen.

Spoiler: Es geht sich aus, das Ende des Krieges in diesem Buch zu beschreiben!

Die Schicksale der beiden Protagonistinnen Briseis (Prinzessin von Pedasos) und Chryseis (Tochter eines Hohepriesters aus Troja) standen hier jedoch im Vordergrund. Mir fehlte ein wenig das Geschehen am Kriegsfeld, um ehrlich zu sein. Die politischen Wirren wurden eher selten und nur am Rande angeschnitten.

Die Geschichte wird aus weiblicher Sicht erzählt. Dies hat somit seine eigenen Vor- und Nachteile.

Trotz allem habe ich „Die Frauen von Troja: Tochter des Sturms“ richtig verschlungen und bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt, auch wenn das erste Buch in der Trilogie ohne Weiteres allein stehen kann.

Ich würde diesen historischen Roman mit 4 von 5 Sternen bewerten.

Vielen Dank an den Verlag Goldmann für das Rezensionsexemplar!

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Kalsarikänni von Miska Rantanen

Ich kannte den finnischen Begriff „Kalsarikänni“ nicht, bis ich Miska Rantanens Buch „Kalsarikänni: Vom großen Spaß, sich allein zu Hause in Unterwäsche zu betrinken“ gelesen habe.

Ich finde diesen nordischen Lifestyle-Trend interessant, auch wenn er mich nicht ganz überzeugen konnte.

Wieso ich mit Kalsarikänni nicht warm werden konnte hat vermutlich mehrere Gründe. Zum Einen konsumiere ich nur in sehr seltenen Fällen Alkohol, jedoch nie Bier oder Wein. Gerade auf diese beiden alkoholischen Getränke stützt sich das Buch sehr.

Andere Gründe weshalb mich Kalsarikänni nicht überzeugen konnte: ich sitze nicht gerne in Unterwäsche herum, sondern bevorzuge kuschelige Kleidung für Zuhause; ich suhle mich selten in Selbstmitleid; ich verbringe meine freien Abende lieber mit Freunden als alleine; und der triftigste Grund von allem: ich mag das heiße, kratzige Gefühl nicht, das Wollsocken auf der Haut hinterlassen.

Nichts desto trotz is Miska Rantanens „Kalsarikänni“ ein liebevoll gestaltetes Taschenbuch. Zahlreiche bunte Illustrationen schmücken die Seiten. Interessante Statistiken findet man in so ziemlich jedem Kapitel vor. 

Das Buch erklärt nicht nur, was es denn wirklich mit Kalsarikänni auf sich hat, sondern liefert auch Tips und Tricks, wie man diesen nordischen Trend am einfachsten in seinen eigenen vier Wänden bzw. in einem Hotelzimmer umsetzen kann.

Das Taschenbuch ist sehr witzig geschrieben. Da es jedoch relativ dünn ist, kann man das Buch an nur einem Tag auslesen.

Ich würde dem Buch 3 von 5 Sterne verleihen, da ich es zwar sehr nett zu lesen fand, mich jedoch nicht von den Kalsarikänni-Lifestyle begeistern konnte.

Besten Dank an den Verlag Goldmann für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Zauber des Orients – Veronika Hofer

Die Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) war so nett, mir ein Rezensionsexemplar des wunderschönen Bildbands „Zauber des Orients“ von Veronika Hofer zukommen zu lassen.

Veronika Hofer studierte Kunstgeschichte und Völkerkunde in München. Ihr Bildband „Zauber des Orients“ entführt uns in islamische Länder des Nahen Ostens und zeigt uns die Schönheit exotischer Oasen.

Gärten aus folgenden Ländern sind in dem Sachbuch vertreten:

  • Iran
  • Andalusien
  • Marokko
  • Libanon
  • Ägypten
  • Jordanien
  • Afghanistan
  • Indien
  • Pakistan
  • Saudi-Arabien
  • Dubai
  • Schardscha

Gärten spielen eine wichtige Rolle in der Dichtung, der Malerei, der Kunst, der Architektur und der Philosophie. Auch in den verschiedenen Weltreligionen, wie in diesem Fall im Islam, bewahren Gärten eine Atmosphäre der Ruhe, Entspannung und Meditation.

Kapitelweise lernt man mehr über die antiken Bewässerungstechniken, Besonderheiten der Gärten und geschichtlichen Hintergründe der Grünanlagen.

„Zauber des Orients“ ist ein hochwertiger Bildband mit viel Liebe zum Detail. Trotz der zahlreichen Bilder beinhaltet das Sachbuch viel Lesestoff. Man kann richtig abtauchen in die grünen Oasen ferner Länder.

Vor der Lektüre dieses Buches waren mir viele Gärten des Nahen Ostens unbekannt. Ich freue mich schon darauf, viele der erwähnten Parks selbst zu besuchen.

“Zauber des Orients“ ist ein Geheimtipp für alle Gartenliebhaber und Menschen, die es immer wieder ins Grüne verschlägt. Definitiv eine informative, entspannende Lektüre, die icz wärmstens weiterempfehle.

Wertung: 5/5 Sterne 

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden – Genki Kawamura

„Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ des japanischen Autors Genki Kawamuras ist eine zeitgenössische Literatur, die aufzeigt, was im Leben wirklich von Bedeutung ist und wie unzerstörbar Beziehungen innerhalb einer Familie sind.

 

Inhalt:

Die Hauptfigur ist Postbote und erhält die Diagnose, dass ihm nicht mehr viel Zeit auf dieser Welt verbleibt. Der Teufel besucht den Postboten um ihm einen Deal vorzuschlagen: Tag für Tag kann der Hauptcharakter sein Leben verlängern, indem er einen Gegenstand benennt, der von der Erde verschwinden soll. Voller Euphorie akzeptiert der Postbote den Pakt. Schließlich gäbe es ja genügend unnötige Dinge auf dieser Welt, wie beispielsweise Flecken an Wänden. So leicht möchte sich der Teufel jedoch nicht zufrieden geben und sorgt dafür, dass wichtige Gegenstände des modernen Lebens ausgelöscht werden. Als schließlich auch der Kater der Hauptfigur von diesem Deal betroffen ist, muss der Postbote überdenken, wessen Leben wichtiger ist: das seiner Katze oder sein eigenes.

Das Buch ist sehr dünn und umfasst nur 190 Seiten. Die Schrift ist sehr groß, wodurch der Text auch für Senioren gut lesbar ist. „Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ kann innerhalb von wenigen Stunden ausgelesen werden.

Mir persönlich hat die Geschichte sehr gut gefallen. Der Teufel und der Postbote sind sehr unterhaltsam – ebenso die plötzlich sprechende Katze Weißkohl.

Die traurige Familiengeschichte hat mir weniger gut gefallen, doch die Beziehung der Figuren zueinander ist in diesem Werk von großer Bedeutung. 

Das Buch liefert viel Stoff zum Nachdenken. Egoismus und Gemeinwohl konkurrieren in diesem Buch miteinander.

Man fragt sich außerdem, wie das Alltagsleben wohl so wäre, wenn es plötzlich keine Telefone oder Computer mehr geben würde.

Auch der Einband des Werks gefällt mir sehr gut. Kirschblüten auf einem hellblauen Hintergrund betonen die Nationalität des japanischen Schriftstellers.

Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und es mit einer vollen Punktzahl bewerten!

Meinen besten Dank an den C. Bertelsmann Verlag für das Rezensionsexemplar!

Lust auf Landleben – Dagmar Steffen

Dagmar Steffen und der Photograph Christian Burmester haben einen wundervollen Bildband in der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) mit dem Titel „Lust auf Landleben“ herausgebracht.

Sowohl der bezaubernde Einband als auch die prächtigen mit Bildern gefüllten Seiten machen das Sachbuch zu einer exklusiven Rarität. Das Papier fühlt sich sehr hochwertig an und auch die Qualität der Photos weisen ein hohes Niveau an Professionalität auf.

Der Bildband unterteilt sich in folgende Kapitel:

  • Offen für mehr Sommer
  • Frischekur für Opas Haus
  • Ein Loft auf der Scheune
  • Leben im alten Gasthof
  • Das rote Haus am Watt
  • Bauernhof im Wandel
  • Mühle im Ruhestand
  • Romantik auf Rädern
  • Stille Tage am Fluss
  • Freiheit in der Scheune
  • Passion für alte Schätze
  • Original mit purem Charme

In jedem Kapitel geht es um ein ausgewähltes Gebäude und dessen Bewohner.

Die ausgewählten Häuser haben einige Gemeinsamkeiten: sie spielen mit hellen Farbtönen wie Weiß oder Grau, beinhalten viel Platz, der nicht mit Gegenständen oder Möbeln vollgestopft werden muss, und beschäftigen sich selbstverständlich mit dem heimischen, liebevollen Touch von Landhäusern.

Mir persönlich hat am besten das Heim von Tierärztin Henriette Otto gefallen. Die abgebildeten Fliesen, welche die Böden mehrerer Zimmer zieren, sind einfach ein Traum!

Nicht alle Häuser entsprachen zu hundert Prozent meinem persönlichen Geschmack, doch allein das Schmökern in diesem bildhübschen Sachbuch machte Spass und brachte mich auf neue Ideen für Inneneinrichtung. 

In manchen Kapiteln waren meiner Meinung nach auch ein wenig zu viele Hausbewohner abgebildet, sprich zu viele Kinderphotos. Eventuell sollte dies die Freude am Wohnen verdeutlichen oder das Buch zum Leben erwecken. (Geschmäcker sind bekanntlich ja auch verschieden.)

Bis auf diesen kleinen Punkt ist „Lust auf Landleben“ ein wahres Meisterwerk! Das perfekte Kaffeetisch-Buch für verregnete Nachmittage!

Wertung: 4 von 5 Sternen

Herzlichen Dank an DVA für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar! 

„Und über mir das Meer“ von Mary Lynn Bracht

Mary Lynn Bracht beschreibt in ihrem ersten Roman „Und über mir das Meer“ die Geschichte zweier Schwestern, die durch den Krieg getrennt und mit der Thematik der sogenannten Trostfrauen konfrontiert werden.

Wertung: 5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟

Inhalt:
Korea im Jahr 1943: Korea wurde 1910 von Japan annektiert. Hana und ihre kleine Schwester Emi sind Haenyeo, sowie auch ihre Mutter. Das Meer ist ihr Zuhause. Hana opfert sich für Emi und wird somit an ihrer Stelle von japanischen Soldaten entführt und in ein Bordell in der Mandschurei gebracht…

Das Buch ist wahnsinnig traurig und reißt den Leser vollkommen mit. Hana und ihre Familie müssen so viele Schicksalsschläge einstecken und lernen, mit Verlusten zu leben. Einige Male musste ich „Und über mir das Meer“ beiseite legen, weil die bedruckten Seiten einfach einem Bündel aus diversen Emotionen gleichen. Meine Neugierde war dann jedoch trotzdem stärker: ich wollte unbedingt erfahren, wie Hanas Geschichte endet.

Dieser Roman ist definitiv nichts für schwache Nerven! Nichtsdestotrotz ist mir schon lange kein so wundervoller Schreibstil mehr untergekommen. Die Sätze sind einfach wunderschön gebildet, denn jedes einzelne Wort harmoniert so gut mit dem Text, nahezu wie ein Lied oder eine Symphonie.

Was mich besonders an diesem Buch fasziniert hat, ist die Tatsache, dass der Hintergrund der Geschichte von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde. Die Erfahrungen der Trostfrauen sind auch heute noch ein aktuelles Thema – nicht nur in Südkorea, sondern überall auf der Welt. Die derzeitigen Spannungen zwischen Japan und Südkorea sind noch immer auf die Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkrieges zurück zu führen. Südkorea verlangt, dass sich Japan öffentlich für die vergangenen Gräueltaten entschuldigt.

Fazit: Ein wunderschönes Buch, das mehr Traurigkeit beinhaltet, als man sich vorstellen kann. Die Problematik der Kriegsgeschehen bereitet keine leichte Nachtlektüre, dessen muss man sich im Klaren sein, wenn man sich für dieses literarische Meisterwerk entscheidet. Dennoch hat Mary Lynn Bracht die Thematik in diesem atemberaubenden Roman mit spielerischer Leichtigkeit aufbereitet. Definitiv ein must-read!

Besten Dank an den Limes Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das andere Haus – Rebecca Fleet

Vielen herzlichen Dank an den Goldmann Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!

In Rebecca Fleets Psychothriller „Das andere Haus“, welcher bei Goldmann erschienen ist, geht es um ein Ehepaar mit komplizierter Vergangenheit, welches beschließt, einen Haustausch mit einem Fremden durchzuführen. Die Protagonisten Caroline spürt eine negative Ausstrahlung des spärlich eingerichteten Hauses. Ihre Intuition täuscht sie nicht: eine Person aus ihrer Vergangenheit scheint in diesen vier Wänden zu leben. Was bedeutet, dass dieser Mensch jetzt in ihrer eigenen Wohnung ist, durch ihre Sachen wühlt und sich in der Nähe ihres Sohnes und ihrer Mutter aufhält…

Der Schreibstil Rebecca Fleets ist unvergleichbar mit anderen Autoren. Sie hat es geschafft, eine düstere und beklemmende Atmosphäre für ihre Geschichte zu kreieren, die sich bis zur letzten Seite des Buches durchzieht. Ich habe die englische Originalfassung angelesen, fand sie interessanterweise jedoch fast zu kühl gehalten im Gegensatz zu der deutschsprachigen Variante des Goldmann Verlags.

In der ersten Hälfte des Buches passiert inhaltlich gesehen nicht all zu viel. Die Kapitel wechseln sich mit Rückblicken und der gegenwärtigen Situation ab. Nach und nach erfährt man also von Carolines Affäre und den damit einhergehenden Komplikationen ihrer Ehe.

Ich persönlich hatte lange Zeit den Eindruck, dass Caroline einfach nicht glücklich sein will, sondern in der Vergangenheit sowie in Selbstmitleid schwelgt. Durch ihre Trauer bzw. Betrübtheit kann sie dem Leser eigentlich gar nicht sympathisch werden.

Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat, waren neben dem spektakulären Schreibstil die plötzlichen Wendepunkte der Geschichte. Zugegebenermaßen fühlt es sich ein wenig so an, als hätte die Autorin zuerst die Idee eines Häusertausches gehabt und anschließend Wendepunkte erfunden und erst um diese herum die restliche Geschichte gesponnen. Andererseits wirkt die zweite Hälfte des Buches relativ gestresst, wohingegen sich der erste Teil sehr gestreckt hat. Man kann nur vermuten, dass die Autorin entweder plötzliche, größere Änderungen im zweiten Part vorgenommen hat, oder das Ende deutlich kürzen musste.

Wie man anhand dieser Rezension sieht, habe ich relativ gespaltene Gefühle für dieses Buch. Ich hätte mir ein fesselnderes Ende gewunschen. Trotzdem waren manche Entwicklungen einfach unvorhersehbar. Der Schreibstil ist sehr interessant, wenn auch ein wenig deprimierend.

Müsste ich dieses Buch mit einer Schulnote bewerten, würde ich ihm vermutlich die goldene Mitte mit 3 Sternen verleihen. 🌟🌟🌟

Perfect Girlfriend – Karen Hamilton

Vielen herzlichen Dank an Blanvalet für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!

Inhalt:
Elisabeth musste in ihrer Vergangenheit mit dem Tod ihres kleinen Bruders und den typischen Problemen eines Teenagers zurecht kommen: Ausgrenzung, Verspottung und dem Wunsch, zu den beliebten Mädchen zu gehören. Als in ihren 20ern auch noch die Liebe ihres Lebens mit ihr Schluss macht, beschließt sie, dem Schicksal ein wenig nachzuhelfen.
Elisabeth ändert ihren Namen in Juliette um, bewirbt sich bei der Fluglinie, für welche ihr Ex-Freund als Pilot arbeitet, als Flugbegleiterin, färbt ihre Haare und zieht in die Nähe ihres Traummannes. Heimliche Besuche in Nates Wohnung dürfen bei der gesamten Operation selbstverständlich auch nicht fehlen. Die Krönung bildet eine etwas andere Hochzeit in Las Vegas…

Beim Lesen von Perfect Girlfriend von Karen Hamilton hat mir persönlich relativ viel Spannung gefehlt. Die Geschichte plätschert ohne großem Nervenaufreiben dahin, weshalb man ständig hofft, dass nun endlich bald etwas interessantes passieren würde.
Ich konnte mich nicht in Juliette hineinversetzen, da ihre Handlungen und Gedankengänge einfach unvorstellbar für eine mental stabile Person erscheinen. Niemals würde ich auf die Idee kommen, heimlich in fremden Wohnungen zu übernachten und dort auch noch Gegenstände zu entwenden. Unsere Protagonistin scheint Nerven aus Stahl zu haben, da sie zu keiner Zeit ängstlich oder verunsichert wird.
Ehrlich gesagt war mir Juliette bzw. Elisabeth bereits von Anfang an des Buches unsympathisch. Das Ende des Romans hätte so viel spannender sein können. Ich bin richtig enttäuscht von dieser Geschichte. Es fühlt sich nahezu so an, als hätte ich relativ Zeit mit dem Lesen dieses Buches verschwendet.

Fazit: Meiner persönlichen Ansicht nach, ist der Roman Perfect Girlfriend von der ehemaligen Flugbegleiterin Karen Hamilton keinesfalls als Thriller zu deklarieren. Es fehlt dem Buch eindeutig an Spannung und Entwicklung der Hauptcharaktere. Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.

Wertung: 2 von 5 Sternen

Love X Style X Life – Garance Doré

Love X Style X Life ist eine wunderschöne Mischung aus Beauty Ratgeber und coffee table book.

Das Papier ist aus hochwertigem Papier und auch die Fotos ergänzen das ganze wirklich gut.

Garance Doré ist eine Bloggerin, Illustratorin und mit diesem Buch mittlerweile auch eine Autorin. Zugegeben, ich kannte Doré bisher nicht, musste sie danach allerdings sofort auf ihren social media Kanälen “stalken”.

Mit ihrer selbstsicheren und offenen Art, wirkt sie wahnsinnig sympathisch, was sich auch in ihrem Buch wiederfindet.

Wer sich hier allerdings großartige Tipps und Tricks wünscht, wird womöglich etwas enttäuscht.

Bei dieser Art Bücher, geht es meist mehr um das aussehen als den Inhalt und ein wenig ist das auch hier der Fall. Zwar hab ich das lesen absolut genossen, wirklich neue Ideen habe ich dadurch allerdings nicht bekommen.

Dennoch finde ich es sein Geld wert. Es ist eine wunderbare Bereicherung für mein Regal und ich werde immer wieder ein wenig Happy wenn ich es durchblättere.

Von mir gibt es dafür 4 Sterne. Allein den Aufbau finde ich schon toll.

Das kann doch weg! von Fumio Sasaki

Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟

Aussehen: 🌟🌟🌟

Inhalt: 🌟🌟🌟🌟🌟

Danke an den Integral Verlag für das zugesendete Rezensionsexemplar!

„Das kann doch weg!“ von Fumio Sasaki ist ein Sachbuch, welches sich mit Minimalismus und Entrümpelungs-Strategien auseinandersetzt. Sasaki erzählt von dem befreienden Gefühl, mit weniger Besitz ein entspannteres Leben zu führen.

Teilweise fand ich Sasakis minimalistische Ansätze ein wenig zu radikal. Ich persönlich verspüre keinen inneren Drang dazu, mit so wenigen Dingen wie nur möglich leben zu können. Ich hänge nicht an vielen Gegenständen. Den meistens Krimskrams entsorge ich ziemlich zügig aus meiner Wohnung, was das Putzen um einiges einfacher macht.

Dennoch würde ich nie auf die Idee kommen, jeden Tag die exakt gleichen Kleidungsstücke anzuziehen oder Seife zum Haare waschen zu benutzen.

Das Buch ist definitiv interessant zu lesen. Man lernt verschiedene Methoden, endlich Platz in seinem Haus zu schaffen. Man muss sich wirklich für diese Thematik interessieren und bereit sein, sich auf ein Abenteuer einzustellen.

Das Buch ist sehr schnell zu lesen, weil die Kapitel recht kurz sind. In der Mitte des Buches befinden sich ein paar farbige Photographien minimalistischer Wohnungen.

Manche Menschen hängen sehr an ihren Gegenständen, seien sie noch so unbrauchbar. Wer sich jedoch einem neuen Lebensstil oder einer neuen Methode zum Einrichten widmen möchte, findet in diesem Buch bestimmt viel Inspiration.